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Vermeide diese 5 häufigsten Fehler auf Pinterest

Gastbeitrag von Melanie Grundmann.

Pinterest ist eine Plattform, die du im Content Marketing und im Verkaufsprozess nutzen kannst. Pins sind Ideen in Form von Bildern oder Videos. Pins sind letztlich auch Links (ein Google in Bildern), die deine Inhalte oder Produkte anteasern und BesucherInnen auf deine Webseite oder Landing Pages lenken. Unternehmen können auf Pinterest Zielgruppen ansprechen, die nach Ideen und Inspirationen suchen. Wenn du hier relevante Inhalte vermittelst, kannst du über die Plattform neue Interessenten und Kunden gewinnen.

Pinterest etabliert sich zwar immer stärker als Shopping-Plattform, ist aber vor allem ideal geeignet, um NutzerInnen am Anfang der Customer Journey anzusprechen: 97% der Suchanfragen auf Pinterest erfolgen ohne Markennamen. Nutzerinnen sind offen für Angebote aller Art – so lange sie Mehrwert bieten.

Möchtest du Pinterest im Content Marketing einsetzen, solltest du einige gängige Anfängerfehler vermeiden.

1. Ohne Strategie starten

Pinterest ist eine sehr dankbare Plattform, denn sie sagt dir genau, wonach deine Zielgruppe sucht. Du brauchst dann „nur noch“ die richtigen Inhalte zu erstellen. Darum sollte eine ausführliche Keaword-Recherche stets am Anfang deiner Pinterest-Aktivitäten stehen und die Grundlage deiner Strategie bilden.

2. Bestehenden Content einfach zweitverwerten

Vermeide den Fehler, deine Blog-Beiträge, Instagrams oder YouTube-Videos einfach nur auf Pinterest zu teilen. Das betrifft sowohl das Format als auch den Inhalt. Querformatige Bilder oder Videos im Landscape Format, quadratische Instagrams funktionieren auf Pinterest weniger gut. Du solltest stets für Pinterest optimierte Inhalte erstellen.

Der durchschnittliche Pin ist im Hochformat angelegt und von einem Text Overlay begleitet. Dazu kommt eine keywordoptimierte Pin-Beschreibung. Du kannst bestehende Inhalte durchaus auf Pinterest zweitverwerten und solltest diese sogar über Pinterest promoten (z.B. Blogartikel oder Produkte), aber das Format sollte stets an dem ausgerichtet sein, was NutzerInnen auf Pinterest erwarten.

3. Keywords ignorieren

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Du wirst nur Erfolg haben, wenn du die richtigen Keywords verwendest und zwar nicht nur auf deinen Pins, sondern auch auf Pinnwänden. Keywords betreffen aber nicht nur Texte: Pinterest nutzt visuelle Suchalgorithmen, bei denen Bilder analysiert und verschlagwortet werden. Darum solltest du auf deinen Pin-Grafiken auch stets gut erkennbar das abbilden, worum es thematisch geht.

4. Nutzererwartungen ignorieren

Pinterest ist kein soziales Netzwerk, auf dem du dich selbst in den Vordergrund stellst. Es geht hier in erster Linie darum, genau die Inhalte bereit zu stellen, die Pinterest-Nutzer*innen erwarten. Ich wiederhole: Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und gesucht wird vor allem nach Ideen und Inspirationen, um das eigene Leben zu planen und schöner zu gestalten (Einrichtungsideen, Beautytipps, Travel Guides, Rezepte, Life Hacks etc.)

Biete Mehrwert und platziere deine Angebote besser implizit. Niemand interessiert sich für eine Pinnwand mit deinen Produkten, sondern eher für Pins mit Ratschlägen, bei welchen Problemen oder Herausforderungen dein Produkt welche Lösung bieten könnte. Und das am Besten ohne eine allzu aufdringliche Produktnennung. Stelle die Pain Points deiner Zielgruppe in den Vordergrund und zeige, welche Lösungsmöglichkeiten du bietest.

5. Schnelle Erfolge fordern

Pinterest ist ein Marathon, kein Sprint. Du solltest gute 3 Monate einplanen, bis du Resultate siehst und ein Jahr um saisonale Trends absehen und auswerten zu können. Je länger du auf Pinterest aktiv bist, umso effektiver wird deine Strategie. Du wirst sehen, welche Themen besonders gut funktionieren, welche Designs dir Traffic bringen und wann deine Zielgruppe besonders aktiv ist.

Pinterest ist eine Plattform mit hohem Innovationszyklus, so dass du deine Strategie regelmäßig überprüfen, testen und adaptieren solltest. Ich unterstütze Unternehmen seit 2016 bei der Entwicklung, Umsetzung und Optimierung ihrer Pinterest-Strategien.

 


Am 11.12.2020 gibt es bei Women in Network® genau zu diesem Thema einen Workshop mit Melanie Grundmann – sei auch du dabei und buche jetzt deinen Platz!

Foto Melanie Grundmann: Claudia Frickemeier

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